03.09.2011
Montagevideo Photovoltaik ESC/HSL
16.06.2011
BESTÄTIGT! - Keine Absenkung der Einspeisevergütung zum 01.07.2011
Bonn/Wiesen - Die Bundesnetzagentur bestätigt heute Nachmittag mit einer Pressemitteilung, dass was die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen. Die geplante Senkung der Einspeisevergütung zum 01.07.2011 fällt aufgrund zu geringer installierter Leistung in den Monaten März bis Mai komplett aus.
Seit längerer Zeit hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass die Einspeisevergütung aufgrund zu geringer verbauter Gesamtleistung eventuell "nur" 3% gesenkt werden soll. Die Nachricht die dann allerdings heute früh als Gerücht und später dann per Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, stellte dies sogar noch einmal komplett auf den Kopf. Der Präsident der Bundesnetzagentur Herr Matthias Kurth begründete die Entscheidung in der herausgegebenen Pressemitteilung wie folgt: "Mit den jetzt veröffentlichten Daten verschaffen wir allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für neue Solaranlagen sie zum 01.07.2011 ausgehen können. Die Vergütungssätzen für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken. Dies ergibt sich aus dem hochgerechneten Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt." Damit dürfte sich die angespannte Lage auf dem Photovoltaikmarkt vorerst etwas entspannen und das richtige Zeichen der Bundesregierung auf erneuerbare Energie zu setzen und zu vertrauen.
Interview von Christian Laibacher in der Zeitschrift "Photovoltaik"
Wiesen - Christian Laibacher zum Thema "Markterwartung 2. Quartal 2011"
"Der Markt kommt bereits wieder in Bewegung" - Im Ausblick auf 2011 sehen Marktforscher nach der Kürzung der Einspeisevergütung einen Aufwärtstrend zwar frühestens Anfang des zweiten Quartals. Doch dann soll sich der Markt so positiv entwickeln, dass der Umsatz eventuell sogar das Niveau des Rekordjahres 2010 erreichen kann.
01.02.2011
EEG Absenkung zum 01.07.2011
Berlin/Bonn/Wiesen - Am heutigen Donnerstag, den 20.01.2011 wird das Umweltministerium bekannt geben, dass die Höhe der Absenkung vom Zubau in den Monaten März bis Mai abhängig sein wird. Je mehr Megawatt in diesem Zeitraum verbaut werden, desto höher wird die Absenkung zum 01.07.2011 sein. Der Rahmen hierfür liegt zwischen 3% und 15%. Die erforderliche Zubaumenge sowie die dafür passende Absenkung entnehmen Sie der ESC und HSL Pressemitteilung, die Sie nachfolgend downloaden können.
01.01.2011

Evergreen Solar verdoppelt Produktgarantie
Marlboro, Massachusetts - Evergreen Solar gab am 23.12.2010 offiziell bekannt, dass sie ihre Produktgarantie für Module der Serien ES-A und ES-E auf 10 Jahre erweitern. Bislang galt eine Garantieleistung von fünf Jahren. Die Verdoppelung der Produktgarantie ist das Resultat des erfolgreichen Programms zur Qualitätssteigerung der PV-Module.
Die offizielle Pressemitteilung von Evergreen Solar können Sie hier direkt downloaden.
06.10.2010

Mit "bester Kraft" in die Zukunft
Wiesen - HSL Laibacher: Die Wiesener Erfolgsgeschichte soll trotz der politischen Eingriffe weiter geschrieben werden
Bei der Feier zur Eröffnung der neuen Gebäude der Unternehmen „HSL Laibacher GmbH“ und „Europe Solar Concept GmbH & Co. KG“ im Gewerbegebiet „Sailaufer Busch“ hat Dr. Franz Alt, Journalist und früherer Moderator der ARD-Sendung „Report“, am Samstag vor rund 250 Gästen leidenschaftlich eine Lanze für erneuerbare Energien gebrochen. Alt kritisierte scharf die von der Regierungskoalition beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke (AKW). „Wenn wir morgen früh sieben AKW´s ausschalten, kein Licht würde ausgehen.“, meinte Alt. Die „Brückentechnologie“ Atomkraft sei eine „Ausrede“, so der Träger des Europäischen Solarpreises (1997) und des Umweltpreises der Deutschen Wirtschaft (2004). Mit Blick auf den globalen Klimawandel sowie auf Umwelt- und Naturschutz „brauchen wir nicht bis 2050 warten“, eben dem Jahr, in dem laut des derzeit im Bundestag beratenen „Energiekonzept 2050“ der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung 80 Prozent betragen soll. „In drei Tagen kann auf einem Dach eine Solaranlage installiert werden“, sagte Alt. Seiner Auffassung nach „steht die Lösung am Himmel“ und „der Wind schickt keine Rechnung.“ Eine Solaranlage sei überdies ein „Friedenszeichen“, denn um die Sonne würden keine Kriege geführt. „Die Zukunft gehört den Laibachers dieser Welt,“ hatte Alt anfangs den Jungunternehmer Christian Laibacher herausgehoben, der ihn mit einem Elektro-Auto vom Heigenbrücker Bahnhof abholen ließ. Das von dem 28-jähtigen geleitete Unternehmen „HSL Laibacher“ gehört zu den führenden Montagefirmen für Photovoltaikanlagen im Rhein-Main-Gebiet. 2005 habe seine Firma mit zwei Mitarbeitern angefangen. Heute beschäftigt der gelernte Elektriker, der sich nach dem Abschluss an der Hanauer Technikerschule vor etwa sechs Jahren selbstständig gemacht hat, in seinen beiden Firmen schon nahezu 50 Mitarbeiter aus Wiesen und dem Raum Aschaffenburg, darunter auch acht Auszubildende. Der stetigen Weiterentwicklung waren die bisherigen Büro- und Lagerräume nicht mehr gewachsen, erklärte Laibacher zum erfolgreichen Neubau. Weg von den allumfassenden Bereichen der Elektromontage habe sich sein Betrieb auf die Sparte Photovoltaikanlagen spezialisiert und sich den wandelnden Herausforderungen angepasst. Angeschlossen an die HSL Laibacher sei seit März die ESC, die Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Zubehör vertreibt.
Gute Standort-Bedingungen
Nicht nur wegen seiner Heimatverbundenheit habe er sich bewusst für den Standort Wiesen entschieden. Ausschlaggebend seien die relativ günstigen Verkehrsanbindungen in alle Richtungen und die überaus schnellen Datenleitungen gewesen, über welche die Spessartgemeinde verfüge. Allerdings werde nun die Solarbranche von den politischen Entscheidungen und den Turbulenzen um die Einspeisevergütung, fallenden Renditen und AKW-Verlängerungen erschüttert. Den „politischen Eingriff“ versuche sein Unternehmen nach bester Kraft zu begegnen, schloss Laibacher.
Ausbildung gewürdigt
Bundestagsabgeordneter Norbert Geis lobte Laibachers „echtes unternehmerisches Verhalten“ und unterstrich dessen Mut. „Das braucht unsere Wirtschaft“, unterstrich Geis. Landrat Dr. Ulrich Reuter würdigte die große Investition der Unternehmerfamilie und die geschaffenen Arbeitsplätze. Er freue sich, dass auch die Ausbildung nicht vergessen werde. Um Energie drehe sich generell ein „politischer Markt“, meinte Reuter zu den beklagten politischen Eingriffen in die Branche. Wiesens Bürgermeister Gerhard Büdel betonte, dass es auch im Spessart „wettbewerbsfähige und attraktive Arbeitsplätze“ gebe. Das jüngste Wiesener Unternehmen habe mit Laibacher einen außergewöhnlichen und verantwortungsbewussten Firmengründer, der überdies als Vorstand des Sportvereines aktiv sei und sich sozial engagiere. Büdel wünscht viel Erfolg und Weitblick für die „richtigen Stellschrauben.“ Grußworte sprachen zum Abschluss der Vertreter der Schlüchterner Baufirma Jöckel sowie einige Vertriebs- und Herstellerpartner. Am Nachmittag erwatete die Besucher auf dem etwa 6.300 Quadratmeter großen Firmengelände ein attraktives Rahmenprogramm zum Thema „Erneuerbare Energien“ und schadstoffarme Mobilität.“
(*Quelle: www.main-netz.de)



